Samstag, 12. Januar 2019

Treppenkarte


Heute habe ich eine nicht alltägliche Kartenform für euch. Ich baue im Moment total gerne Landschaften mit Hilfe von diesen Treppenkarten. 
Treppenkarten gibt es in verschiedenen Varianten und diese bevorzuge ich. Heute könnt ihr mir ein wenig dabei zusehen, wie ich diese baue.
Die verschiedenen Ebenen einer Treppenkarte bringen eine gewisse Tiefe in die Szene, da man sie auf drei Ebenen anordnen kann.


Um den Rohling herzustellen, nehme ich einen Bogen Cardstock und schneide ihn in zwei Hälften. 
Mein Schneidbrett hat eine Markierung für DIN A6 bei der ich den Cardstock anlegen kann. Ihr könnt aber, solltet ihr dieses Hilfsmittel nicht zur Verfügung haben, die Mitte der Kurzen Seite mit einem Geodreieck ermitteln und euch eine Markierung setzen.
 

Eine Hälften falze ich in der Mitte, also bei 14,8 cm, und erhalte so einen DIN A6 Kartenrohling im Querformat (Natürlich kann man auch einen fertigen benutzen, wenn man einen hat).


Falz nachziehen und dieses STück erstmal bei Seite legen. Nun wenden wir uns erst einmal der zweiten Hälft zu. Diese falze ich bei 14,5 cm und ziehe auch diese Linie ordentlich nach.


Anschließend schneide ich ca 3 cm neben dieser Falzlinie und erhalte so die Klebelasche, die später unsere Treppe mit dem Kartenrohling verbindet.


Jetzt falzen wir bei 3 cm, 6 cm und bei 10,2 cm und ziehen wieder die Falzlinien nach.


Die Treppe ist nun fertig und ich bringe doppelseitides Klebeband auf der Klebelasche an.


Damit sich die Klebelasche später besser verrstecken lässt, schräge ich die Ecken auf beiden Seiten ab.


Ich lege den Kartenrohling so flach vor mir auf den Tisch und dklebe die Treppe bündig an die untere Kante. Der "Rohbau" ist damit fertig und es kann nach Herrzenslust dekoriert und gestaltet werden.

[Werbung] In diesem Fall habe ich das "Up in the Air" Stempelset von MFT mit Aquarellstiften coloriert und ausgeschnitten.


Der wolkige Hintergrund basiert auf einem Stencil über den ich mit DistressInk gewischt habe. Für die Landschaft darunter  habe ich zunächst Tonpapier in drei verschiedenen Grüntönen zurecht geschnitten. Die obere Kante habe ich jeweils mit der Schere so bearbeitet, das der Eindruck von Hügeln entsteht. Dafür benutze ich keine Schablone, sondern mache das Pi mal Daumen.

Im letzten Schritt werden dann noch die Motive verteilt und aufgeklebt. Für den großen Ballon habe ich Abstandklebepads benutzt um ihn in den Vordergrund zu stellen.


Ich wünsche euch viel Spaß beim nachwerkeln!

Liebe Grüße und bis bald!

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Tanja